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Jetzt ist so ziemlich das Ende der Ausgrabung da. Die letzten paar Tage haben wir damit verbracht unsere Area zu schließen und auch anderen dabei geholfen, was viel saubermachen und bürsten bedeutete, auch Nachmittags, weshalb ich leider nicht so viel Zeit hatte. Gestern war ich auch noch krank, aber heute ist schon wieder alles gut. Es gibt auch nicht so viel neues zu erzählen. Die letzte Woche hab ich ziemlich viel gefaulenzt und geschlafen. Am Wochenende war ich dann mit 2 anderen von der Ausgrabung in Tel Aviv, wo wir eigentlich 3 Tage durchgehend am Strand waren. Geschlafen haben wir da bei Ido, der auch Assitent Supervisor bei der Ausgrabung ist.

Am Dienstag war ich mit 3 anderen nochmal in Jeursalem, erst im Garten Gezemane und sind dann noch den Ölberg hochgelaufen, wovon man einen wunderschönen Blick über die Stadt hat.

Heute ist um 17:00 Uhr die letzte Summery Tour über das Ausgrabungsgelände, danach ist ein Abschluss Gottesdienst um 7 und heute abend wird dann oben beim Ausgrabungsgelände gegrillt. Morgen wird nochmal gearbeitet, aber wahrscheinlich nur bis 11 und dann ist die Ausgrabung vorbei.

Das wars erstmal wieder, ich muss schon bald wieder los. Vielen Dank für eure Grüße und so, es freut mich immer das zu lesen! Bis dann und ich hoffe wir sehen uns übermorgen in einer Woche alle wieder 

 

14.8.08 15:17


"We are not here for fun....what can we do?"

Für mich ist auch schon wieder die zweite Woche rum, was wirklich schnell ging und ich befinde mich schon wieder mitten im „Ausgrabungsalltag“.

Von der Ausgrabung gibt es nichts Neues zu erzählen, wir haben mittlerweile unseren 6. Boden innerhalb von vielleicht 40-50 cm tiefe gefunden, was jedes Mal bedeutet, dass man das ganze Square bürsten und sauber machen muss, dann kommt einer mit dem Metalldetektor und findet so 4-5 Münzen und dann machen wir wieder weiter. Also wirklich spannend ist es grade nicht, mal sehen wie viele Ebenen es noch gibt.

Nach der Ausgrabung waren wir am Donnerstag in Yad Vashem, das ist ein Holocaust Gedenk Museum, dort begleitete uns Dr. Kisselstein, der das KZ Auschwitz überlebt hat. Leider bin ich nicht dazu gekommen mich mit ihm richtig zu unterhalten, weil wir eigentlich nur 2 ½ Stunden Zeit hatten und ich nach 3 ½ Stunden immer noch nicht alles gesehen hatte. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so lang in einem Museum war…

Am Abend hatten wir dann die wöchentliche Ausgrabungs-Zusammenfassung, wo jede Area vorstellt, was sie die Woche über gemacht bzw. nicht gemacht hat, was eigentlich immer sehr lustig ist. Direkt danach stand die „Bunker-Party“ an. 5 Minuten vom Hotel ist ein alter Bunker, wo jetzt eine Bar drin ist. Das war auch wirklich schön da unten und für die Teilnehmer der Ausgrabung gab es Freibier…ich glaube alle hatten ihren Spaß und sogar unser Dekan, Prof. Oeming, für uns Manfred, hat sich auf der Tanzfläche eingefunden.

Am Freitag hab ich den Nachmittag über geschlafen, wahrscheinlich bin ich am Donnerstag nicht rechtzeitig ins Bett gekommen, oder zu früh aufgestanden… :P Nach dem Abendessen sind wir dann hoch zur Ausgrabungsstätte und haben mit einer wunderschönen Aussicht auf das nächtliche Jerusalem am Lagerfeuer gesessen und immer hat irgendwer Gitarre gespielt und gesungen. Das war auch nen wirklich toller Abend.

Am Samstag gab es dann gleich 2 Höhepunkte: 1. Ausschlafen und 2. den Rest vom Tag am Pool rumliegen, also: Nichtstun. Das war auch mal echt richtig gut und entspannend.

Am Sonntag hatten 8 andere und ich zwei Mietwagen und sind um halb 8 aufgebrochen in Richtung Massada. Der ca. 400m hohe Aufstieg war echt total anstrengend. Bei Temperaturen von ca 35-42 Grad im Schatten sind wir den „Snake-Path“ hoch gelaufen, mit über 700 Stufen und ohne ein Flecken Schatten. Unterwegs hab ich die ganze Zeit daran gedacht, dass ich ja auch mit der Seilbahn hätte fahren können…aber ich habs geschafft! Nach einer Stunde gings dann wieder runter und in Richtung En Gedi Nationalpark, wo ich dachte, dass das ganze jetzt von vorne beginnt: in der prallen Sonne in der Wüste den Berg hoch laufen. Aber weiter oben war es dann auch richtig toll.

Im Anschluss daran ging es sozusagen grade über die Straße ab ins Tote Meer. Das war wirklich unglaublich! Man treibt einfach auf dem Wasser…mein Unterarm hat zwar ziemlich gebrannt, weil ich mir den letzte Woche aufgeschrappt hab, aber wenn man das Wasser ins Auge bekommt brennt es noch mehr, vor allem wenn das gleich zwei mal hintereinander passiert. Schmecken tut das Wasser recht salzig und hat die Kosestenz von Ölivenöl. So viel von meinen Erfahrungen vom Toten Meer. Trotz dem allen war es wirklich toll! Auf dem Rückweg haben wir noch ganz kurz bei dem Qumran Höhlen gehalten, und haben sie uns von weitem angeschaut. Dort wurden sehr alte biblische Handschriften gefunden.

 

Das war meine Woche. Bilder folgen noch, ich bin noch nicht dazu gekommen, sie alle hoch zu laden, aber morgen oder allerspätestens Mittwoch könnt ihr euch auch ein Bild von alle dem machen

Ich freu mich auch immer von euch zu hören und zu erfahren was ihr so macht, also auch noch mal vielen Dank für die Grüße!!!

Machts gut, viele Grüße aus Israel (die ihr auch gerne weiter geben dürft)!

4.8.08 15:17


„You know the answer! There is only one answer. Digging!”

Hier mal wieder ein paar Zeilen aus Jerusalem. Die zweite Hälfte der letzten Woche war echt gut. letzten Mittwochabend haben wir noch einen Vortrag von Ronny Reich gehört, der grade in Jerusalem die Davidsstadt ausgräbt und Donnerstagabend war hier eine kleine Party an der Hotelbar für uns, was echt nett war, sodass wir am Freitagmorgen den Arbeitstag erstmal langsam haben anfangen lassen und unser Areasupervisor , Omer, uns außerplanmäßig einen Kaffee organisiert hat. Der ist übrigens echt lustig und so auch ganz locker drauf. Da wir unerwartet schnell uns in die Tiefe vorgearbeitet haben, war ab Freitag unser Square dreimal so groß, weil wir die ganze Mauer der Kirche frei legen sollen. Also hatten wir auch wieder ein bisschen zu tun. Aber nachdem man mal so erklärt bekommen hat was man da ausgräbt ist es auch wirklich interessant. Vielleicht erkennt man auf den Bildern(ich werd aber auch noch mal bessere machen), wie die komplette Mauer, Reihe für Reihe umgekippt ist, wenn man wollte könnte man die wieder aufstellen. Wir haben auch kleine Teile vom Dach gefunden und Glasteile von den Kirchenfenstern. Heute haben wir die Arbeit komplett fertig gemacht, wir sind ca. 2 Meter tief gekommen und haben ein neues Square geöffnet diesmal in der Kirche, morgen geht’s dann durch den Kirchenboden durch und dann 5m in die Tiefe bis wir eine Mauer aus der Eisenzeit treffen. Mal sehen wie lange das dauern wird.

Am Wochenende, haben wir ne Tour in den Norden gemacht, an den See Genezareth, Nazareth, Kapernaum und andere biblische Orte. Das war echt toll. Allerdings auch sehr stressig, weil wir wirklich keine Zeit hatten uns wirklich mal umzuschauen, z.B. in Nazareth haben wir nur die Kirche gesehen, so wie wir an vielen anderen Orten nur meistens uns eine Touristenattraktion angeguckt haben. Am Sonntag waren wir dann auf dem Herodium und in Bethlehem, wo wir leider auch nur eine Kirche gesehen haben. Ich könnte jetzt hier noch viel mehr erzählen, aber da ich leider nicht so viel Zeit habe und ihr vielleicht auch nicht hier mehrere Stunden lesen wollt, hab ich die letzten Tage ein paar Bilder hochgeladen und versucht zu jedem möglichst ein Kommentar zu schreiben. Also wenn ihr wollt könnt ihr euch vielleicht wenigstens ein kleinen Eindruck machen, wie es hier so ist.

Am Montagabend hab ich hier den Kurs „Einführung in die Archäologie“ besucht. Die erste Stunde war wirklich interessant, weil man dabei nur den praktischen Teil beigebracht kommt. Man lernt hier also was man als Archäologe macht, wenn man eine Ausgrabung zu leiten hat. In 5 Minuten beginnt die 2. Stunde, deshalb hab ich jetzt auch nicht mehr so viel Zeit.

Aber von gestern kann ich noch erzählen, dass wir in der Davisstadt in Jerusalem waren mit Omer, der uns da rum geführt hat, was wirklich toll war und zum Abschluss sind wir durch den Hisekaja Tunnel gelaufen. Auf dem Schild am Eingang stand, dass man 45 Minuten brauchen würde, aber ich hab mir natürlich gedacht, so lang kann das gar nicht sein, nach einer viertel Stunde ist man da wieder draußen, wenn nicht noch weniger. Aber da der Tunnel komplett dunkel ist hat man auch durch die vielen Kurven und Kanten nicht das Ende gesehen, ich dachte, die ganze Zeit „nach der nächsten Kurve ist es vorbei…“. Aber wir haben wirklich so lang gebraucht. Das lustige ist auch, dass da heute noch Wasser durchfließt, was genutzt wird Am Anfang war das gleich mal Knietief und dann wurde der Tunnel mal niedriger, vielleicht ein Meter hoch und auch mal nur 50 cm breit…also an manchen Stellen war es wirklich eng!

Danach haben wir noch in geselliger Runde ein Geburtstag von jemandem hier gefeiert, im Österreichischen Hospiz im Arabischen Viertel von Jerusalem. Wenn man da aufs Dach rüber geht, hat man einen wirklich tollen Blick über die Stadt und man meint, der Felsendom wäre das Nachbarhaus.

So viel erstmal von meiner Seite, wenn ich mehr Zeit hätte könnte ich euch noch viel mehr erzählen, aber ich denke, dass es auch erstmal genug zum lesen ist.

Ansonsten hoffe ich, dass es euch geht allen gut geht, denen, die jetzt in Urlaub fahren oder sind, wünsch ich viel Spaß und hoffe ihr macht auch viele Fotos und habt was zu erzählen. Wenn ihr Zeit und Lust habt…meldet euch mal

Liebe Grüße aus Jerusalem.

 

Ps.: wenn hier fehler oder sowas drin sind, dann tut mir das leid, aber ich hab leider nicht mehr so viel Zeit, um das "schön" zu schreiben. vielleicht nächstes mal... 

30.7.08 14:42


15% already over

So jetzt sind schon 3 Ausgrabungstage rum und so langsam merkt man, was man geschafft hat. Ich bin in die Area D4 eingeteilt insgesamt gibt es 6 Areas auf dem Gelände. Wir graben grade an einer byzantinischen Kirche herum. Eine Gruppe in der Kirche und unser Square(ein kleiner abgesteckter Bereich) gräbt sich grade an der Außenmauer davon herunter. Allerdings haben wir bisher nur den „modern shit“ ausgehoben, weil Aharoni(der hier zwischen ca. 1950 und 1960 die ersten Ausgrabungen gemacht), die Mauer, nachdem er sie freigelegt hat, wieder hat zuschütten lassen. Also kann ich auch noch von keinen spannenden Funden berichten, außer von Scherben die ich wahrscheinlich spätestens morgen auf dem großen Scherbenhaufen wieder finden werde, auf dem alle bedeutungslosen Tonstücke „gesammelt“ werden. Wir sind aber schon in den drei Tagen ca. 1,50m tief gekommen und unser Square ist vielleicht 2 auf 5 Meter groß und voller kleiner Steine und mittlerweile dicken Wurzeln. Es ist also nicht so einfach da so viel Erde zu bewegen. Außerdem haben wir schon ein paar richtig große Steine gefunden, die wohl von der Mauer gefallen sind und für morgen haben wir auch schon wieder ein paar mehr frei gelegt, dann werden wir wohl auch in den Bereich kommen, in dem Aharoni noch nicht gegraben hat. Mit mir arbeiten noch 3 andere, einer aus unserer Gruppe von Heidelberg, ein Amerikaner und ein Australier. Die Arbeit ist zwar anstrengend aber nicht so anstrengend wie ich gedacht hatte, was hingehen schlimmer ist, wie ich finde, ist das frühe Aufstehen, was tatsächlich ein Problem darstellt, was man eventuell auch daran sieht, dass wir(ich und mein Zimmer Compadre) in den drei Tagen schon zweimal verschlafen haben. Rekord! Das war dann aber kein Problem, wir waren auch nur zwanzig Minuten zu spät. Aber wenn man dann von 6 bis 9 ohne was gegessen zu haben ran klotzen muss ist schon nich so geil. Dafür ist das große, richtige Frühstück, was es dann um 9 gibt richtig gut! Das Hotel bringt das essen hoch zum Ausgrabungsplatz und dann steht da immer ein riesen langes Buffet und man sitzt unter einem großen Schattennetz mit Blick auf Jerusalem und ein leichter Wind weht einem um die Ohren. Ansonsten gibt es auch immer noch eine „fruit break“ so irgendwann zwischen 11 und 12 und jeden Dienstag gibt’s noch ein Eis dazu. Man hört hier immer wieder von den Leuten, die die Ausgrabung leiten, dass das Essen hier das Beste an der Ausgrabung wäre und auch einmalig. So viel erstmal von der Ausgrabung, mal sehen wie es die nächsten Tage weiter geht.

Ansonsten hatten wir gestern nach Jerusalem zu gehen und als wir zur Bußhaltestelle kamen saßen da recht viele rum und die erzählten uns, dass die Busse die hier ankommen niemanden mit nehmen würden in die Stadt, da erfuhr ich dann auch von dem Anschlag, bei dem ein palestinensicher Arbeiter mit seinem Bulldozer auf der Straße herum gefahren ist. Die Israelis reagierten eher locker darauf, weil bei dem Anschlag ja niemand gestorben wäre.  Aber es kam dann trotzdem noch ein Bus, der uns mitgenommen hat. In der Stadt hat man nichts mehr gesehen, außer mehreren Übertragungswagen. Dann sind wir ein bisschen durch die Altstadt gelaufen, zum Damaskustor, an der Klagemauer waren wir noch mal und die Via Dolorosa sind wir ein Stück gelaufen, da hat sich dann unsere Gruppe getrennt und ein Teil hat an jeder Station halt gemacht und nachgeschaut was da passiert ist und der andere Teil hat sich aufgemacht auf die Ben Yehuda Street(die große Fußgängerzone und Einkaufsmeile, wauf der immer was los ist), um was zu essen und bei einem Bier den Abend ausklingen zu lassen. Das Bier hier ist wirklich gut! J

Nachher ist noch die Rap Session, bei der so bekannt gegeben wird was so abläuft auf dem Dig(dem Kompletten Ausgrabungsgelände) und der „Finding von the Day“ gekürt wird, allerdings hab ich da mit meinem Plastikteller und einem alten Rohr, was wir freigelegt haben wohl keine Chance. Danach gibt es Essen und dann werden wir mal schauen, was sich im laufe des Abends hier noch so ergibt. Allerdings ist es hier wirklich ein ganz anderer Tagesrhythmus, um halb 11(nach deutscher Zeit halb 10) fühlt man sich so, als wenn es nachts um 1 halb 2 wäre und ist tatsächlich schon müde. Ich dachte immer, dass es unmöglich ist, zu der Uhrzeit ins Bett zu gehen.

Vielen Dank auch für eure Grüße und Einträge, mich interessiert natürlich auch immer was ihr so macht und was zuhause so abgeht, also haut in die Tasten, ich freu mich! Wirklich

Bis dann und ganz liebe Grüße an alle!

 

PS.: Hier kann ich auch noch anbringen, dass meine neue Adresse ab 1. September dann wohl die Pfaffengasse 4 in Heidelberg sein wird. Ich hab die 10 Quadratmeter dort bekommen!

23.7.08 14:46


Herreise

hier der erste Eintrag meines Bloggs, direkt aus Jerusalem, was darauf schließen lässt, dass ich hier angekommen bin. Die Herreise war schon recht Ereignisreich. Von Zotzenbach ging es am Freitag um viertel vor fünf mit dem Zug in Richtung Heidelberg, wo ich den Rest meiner kleinen Reisegruppe treffen wollte. In der S1 nach Osterburken fand ich sie auch. Dann nach 3 ½ Stunden am Bahnhof von Plochingen wurden wir dann von Tibors(ein Mitreisender von mir) Schwiegervater abgeholt und es gab ein sehr leckeres Abendessen. Vier Weinflaschen und eine halbe Schnapsflasche später, um halb eins ging dann dieser gesellige Abend zu ende.

Samstagmorgen brachen wir um halb 8 in Thomashardt auf, zum Flughafen, wo auf unsere Viergruppe vor der Gepäckaufgabe eine Einzelbefragung zu Einreise nach Israel anstand. Zu meinem Glück durfte ich das „Interview“ auf Englisch führen. Aber nachdem wir das überstanden hatten konnten wir dann auch schon einchecken und mussten „nur noch“ durch 2 Sicherheitskontrollen, mit allem drum und dran, bevor wir in unser Flugzeug einsteigen konnte, dass von einem vollbesetzten Panzer der Bundespolizei bewacht wurde, wahrscheinlich damit es auch ja keiner stehlen kann… so konnte es also Richtung Israel gehen.

Nach 3 ½ Stunden landeten wir dann auf dem Ben Gurion International Airport in Tel Aviv. Dort trafen wir noch 2 andere, aus unserem Seminar und wir fuhren mit einem so genannten „Sherut“(Sammeltaxi) in Richtung Jerusalem. Dort kamen wir ca. gegen 7 Uhr abends an. Da allerdings Samstag Sabbat ist in Israel konnten wir noch nicht einchecken, weil die Zimmer noch nicht fertig waren, also haben wir uns noch mal aufgemacht um nach Jerusalem zu fahren. Zum Glück hatten wir zwei Ortskundige dabei, die uns ein wenig herum führen konnten, sodass wir schon ein paar Sehenswürdigkeiten gesehen haben. Unter anderem den Suk(Markt) im arabischen viertel, der allerdings zu war, das Jaffator, Zionstor und an der Klagemauer waren wir auch schon, wo wir uns allerdings eine Papp-Kippa aufsetzen mussten. Nach einer leckeren Pizza in der Altstadt haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Wo wir auf der „Jagd“ nach unserem Bus noch ein Geburtstagständchen anstimmen mussten, da einer von meinen Mitreisenden Geburtstag hatte. Als wir es dann bis zum Hotel geschafft hatten, haben wir dann den Abend mit einem Bier und einem Wunderschönen Blick über Jerusalem bei der Ausgrabungsstelle ausklingen lassen.

Heute Morgen waren wir dann im Gottesdienst in der Erlöserkirche. Der Gottesdienst wurde von Studenten gemacht, die hier in Jerusalem, an der hebräischen Universität, ein Jahr lang studieren. Danach gab Herr Oeming uns noch eine kleine inoffizielle Führung durch die Grabeskirche. (Bilder folgen noch!)

Jetzt bin ich wieder um Hotel in einer halben Stunde ist registration und eine kleine Führung über das Gelände. Morgen früh geht es dann um 5 Uhr los mit der Ausgrabung.

Herzliche Grüße nach Deutschland, aus dem wirklich sonnig warmen Jerusalem!

20.7.08 14:34





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